Die Maskerade der Not

V7.5-all
Sera-Warwick Hosse
03:19
2026-05-09 10:20
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futuristic, surreal, electric piano, double time
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(Intro: Ein schweres, verzerrtes Riff beginnt, begleitet von einem mechanischen Pulsieren wie von einem Sonar)
(Strophe 1)
0:30
Der Tag danach war bleischwer, die Knochen wie aus Stein, wir lassen die Gefahr am Kap der Angst allein. Indira füllt die Stille mit Geschichten aus der Nacht, während der Professor über kühnen Plänen wacht. Wir brauchen das Vermögen, wir brauchen jedes Geld, für tausend Mäusemäuler und den Weg ans End’ der Welt!
0:30
(Strophe 2)
0:54
Zwei Wochen unterm Zeltdach, die Show ist unser Schild, Politiker und Agenten, ein gierig-buntes Bild. Das Power-WLAN saugt die Codes aus ihrer Luft, der Mäusegeheimdienst spürt jede kleinste Gruft. Vierfache Preise, die Lüge ist perfekt, während unser wahres Ich sich unterm Stroh versteckt!
0:54
(Refrain – Laut, hart, treibend)
1:17
Wir sind die Armada, Schatten auf dem Meer, unser Schweigen wiegt wie Blei, unsere Hoffnung wiegt noch mehr! Vom Zirkuslicht zur Freiheit, über Wellen, über Gischt, bis die alte Welt vor unseren Augen ganz erlischt! England... wir kommen!
1:17
(Strophe 3 – Ruhigerer, bedrohlicher Mittelteil)
1:52
Im Schatten der Frequenzen, auf Dreihundertzweiunddreißig, fanden wir zwei Kinder, im Weinen stumm und fleißig. Sie rücken weg vom Hundefell, ein Tabu aus alter Zeit, die Reinheit ihrer Seele sucht Geborgenheit. Adaeze, Titilayo – Namen wie ein Schwur, wir schenken euch den Frieden, wir folgen eurer Spur.
1:52
(Bridge – Aggressives Schlagzeug-Solo)
2:19
Doch hört das Gesetz, das unser Rudel band: Verratet nicht die Sprache, bleibt stumm in diesem Land! Das Vertrauen muss erst wachsen, wie ein Baum aus nacktem Stein, ehe wir bereit sind, für euch mehr als Tier zu sein!
2:19
(Finaler Refrain)
2:36
Wir sind die Armada, Schatten auf dem Meer, unser Schweigen wiegt wie Blei, unsere Hoffnung wiegt noch mehr! England wartet... wir weichen nicht!
2:36